wiedenzhausen.de


Direkt zum Seiteninhalt

Feuerwehr

Freiwillige Feuerwehr Wiedenzhausen
Mitglied im Landesfeuerwehrverband

Aktuelles als PDF-Datei

Geschichte

Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr

Chronologie der Freiwilligen Feuerwehr Wiedenzhausen
"Gott zur Ehr, dein Nächsten zur Wehr" - dieser alte Leitspruch der Feuerwehr dürfte wohl auch Vorsatz und Verpflichtung bei der Gründung der ,,Freiwilligen Feuerwehr Wiedenzhausen“ gewesen sein. In den spärlichen, schriftlichen und teilweise widersprechenden Aufzeichnungen, sind unter dem Datum 19. Juli 1896 und den Folgezeiten die ersten Mitglieder verzeichnet:

Vorstand
Hauptmann
Schriftführer
Kassierer
Spritzenmann
Spritzenmann
Spritzenmann
Spritzenmann
Spritzenmann
Spritzenmann
Spritzenmann
Ordnungsmann
Ordnungsmann
Ordnungsmann
Ordnungsmann
Spritzenmann
Spritzenmann
Steiger
Steiger
Steiger
Förg Andreas
Höggenstaller Johann
Holzmüller Johann
Schuri Mathias
Asam Johann
Riepl Joseph
Sedlmair Michael
Jais Martin
Zimmerle Josef
Niedermeir Joseph
Sitti Joseph
Grünerbel Jakob
Sturm Johann
Ilmberger Joseph
Pfisterer Florian
Pfisterer Karl
Wagenpfeil Simon
Fried Josef
Lang Johann
Lugmeier Jakob
Ökonom
Schuhmacher
Ökonom
Ökonom
Ökonom
Ökonom
Ökonom
Schmied
Ökonom
Bauernsohn
Ökonom
Ökonom
Ökonom
Wagner
Maurer
Maurer
Ökonom
Wirtssohn
Ökonom
Maurer
Wiedenzhausen
Wiedenzhausen
Wiedenzhausen
Wiedenzhausen
Orthofen
Wiedenzhausen
Orthofen
Wiedenzhausen
Orthofen
Orthofen
Wiedenzhausen
Wiedenzhausen
Wiedenzhausen
Wiedenzhausen
Wiedenzhausen
Wiedenzhausen
Wiedenzhausen
Orthofen
Orthofen
Orthofen

Wie aus einer Jahreszahl auf der alten Feuerwehrfahne hervorgeht, wurde diese im Jahre 1901 angeschafft und geweiht. Gefertigt wurde die Fahne vermutlich - so die Fahnenstickerei Eibl aus Olching - von der nicht mehr bestehenden Firma Auer in München. Sie beruft sich hierbei auf Stil und Verarbeitung. Nähere Einzelheiten zur alten Fahne sind nicht bekannt.

Das Jahr 1900 wird auch als Beitrittsjahr der Freiwilligen Feuerwehr Wiedenzhausen zum Landesfeuerwehrverband Bayern genannt. Der Bau des ersten Feuerwehrgerätehauses dürfte ebenfalls in den Anfangsjahren nach der Gründung erfolgt sein. Es stand schräg gegenüber dem jetzigen Feuerwehrgerätehauses.

Um1900 Anschaffung der ersten Saugd ruckspritze. Die von Pferden gezo­1900 gene Spritze
wurde mit der Muskelkraft von 8 Spritzenmännem betrieben.
Bau des ersten Spritzenhauses auf einem kleinen Grundstück (schräg gegenüber
des jetzigen Feuerwehrhauses) an der Rohrbach­straße. Östlich des jetzigen
Feuerwehrhauses befand sich früher die Dorfschwemme.
1918 Einige Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wiedenzhausen kehren aus dem 1.
Weltkrieg nicht mehr zurück.
1938 Nach dem Reichsfeuerwehrgesetz wurden die Freiwilligen Feuer-wehren
Deutschlands in die Polizei eingegliedert. Die Feuerwehr nannte sich
,,Feuerlöschpolizei“, aus der Übung wurde der ,.Appell und die Gruppe hieß
,,Kompanie“.
1939 bis 1945 Die Kriegsjahre hatten große Lücken in die Reihen der Feuerwehren geschlagen.
Wie allerorts, wurden auch die Frauen aus Wiedenzhausen zum Feuerwehrdienst
herangezogen. Die Ausbildung oblag dem damaligen Kommandanten Johann
Käppler, der die Wehr seit vielen Jahren führte.
1946 Die Gemeinde erwirbt eine gebrauchte Tragkraftspritze (TS) mit "DKW-Motor". Dies
war die erste motorbetriebene Spritze unserer Wehr. Nach Berichten des
damaligen Maschinisten Johann Geißler, hatte die Spritze "so ihre Mucken".
1947 Beim "Sitti-Anwesen" brennt ein großes landwirtschaftliches Gebäude.
1950 Die Feuerwehr beteiligt sich an der Glockenweihe.
1952 n der Taubstummenanstalt (Hohenwart) wird die Fahne der Freiwilligen Feuerwehr
Wiedenzhausen renoviert. Kosten: 350 Mark.
1954 Brand des ehemaligen Grünerbel-Anwesens. Dieser Hof stand zwischen dem
jetzigen Schuri- und Loder-Anwesen an der Dorfstraße.
1955 Der Jahresbeitrag zur Feuerwehr beträgt 1 Mark.
1957 Veteranen und Feuerwehr veranstalten gemeinsam einen Ball im Gasthaus Arnold
in Wiedenzhausen.
1958 Stadlbrand beim "Huberwirt"
1960 Die Freiwillige Feuerwehr hilft bei einem Brand in Bogenried. Das Löschwasser muß
über eine lange Strecke gefördert werden.
1961 Bau des jetzigen Feuerwehrgerätehauses an der Rohrbachstraße. Brand beim
"Eiba": Die Feuerwehr hält die Brandwache.
1964 Xaver Schultheiß wird neuer Feuerwehrkornmandant.
1965 Die erste Motorspritze wird durch eine neue ersetzt. Für 4.200 Mark erwirbt die
Gemeinde eine neue Magirus-Spritze mit VW-Motor.
1966 Das vorhandene Feuerwehrgerätehaus erhält einen Schlauchturm. Nach langen und
heftigen Regenfällen am 13. August, müssen zahlreiche Keller leergepumpt werden.
Drei Brücken über den Rohrbach sind zu Schaden gekommen und müssen erneuert
werden.
1978 Mitte Mai erhält die Feuerwehr für 10.000 Mark einen neuen
Tragkraftspritzenanhänger. Johann Stumpferl wird neuer Kommandant. Im Juni
brennt ein Nebengebäude beim Langwieder Andreas in Orthofen.
1979 Erstmals legt eine Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Wiedenzhausen eine
Leistungsprüfung ab. Im Oktober kommt es zu einem Schwelbrand in einer Garage
beim Kamlah in Wiedenzhausen. Das dort lagernde Material muß vollständig
entfernt werden.
1981 Die Freiwillige Feuerwehr Wiedenzhausen besichtigt die "Brandwache 2" der
Münchner Berufsfeuerwehr.
1993 1993
Nach schweren Regenfällen im Juli, müssen erneut einige Keller leergepumpt
werden. In Eigenleistung wird im Feuerwehrgerätehaus die Inneneinrichtung
umgebaut und die Elektroinstallation modernisiert.
1994
Georg Lohmeier dreht (unter Mitwirkung der Freiwilligen Feuerwehr
Wiedenzhausen) für den Fernsehsender "SAT 1" einen Kurzfilm zum Tag des
Heiligen Florians.
1994 Georg Lohmeier dreht (unter Mitwirkung der Freiwilligen Feuerwehr
Wiedenzhausen) für den Fernsehsender "SAT 1" einen Kurzfilm zum Tag des
Heiligen Florians.
1995 Ein Meilenstein in der fast 100-jährigen Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr
Wiedenzhausen: Im Februar erhält die Feuerwehr ein "TSF" auf
Mercedes-Fahrgestell. Der "TSA" hat somit ausgedient. Im Laufe des Jahres wird
die Beladung vervollständigt (Motorsäge und diverse Ausrüstungsgegenstände). Die
vom TSA übernommene Beladung muß in Eigenleistung umgerüstet werden (unter
ande­em Halterung der TS 8/8).
Im Juli wird die Feuerwehr zu einem Scheunenbrand nach Sulzemoos gerufen. Der
Festausschuß trifft sich im Sommer zur ersten Sitzung für das 100-jährige
Gründungsfest. Im November besuchen einige Mitglieder unserer Feuerwehr einen
Funkerlehrgang.
1996 Mit dem Bau des neuen Schützen- und Feuerwehrhauses an der Orthoferstraße
wird im Mai begonnen.

Heute - wie schon vor 100 Jahren - können die Aufgaben der Feuerwehren nur durch Ubungen und dem persönlichen Einsatz aller Kameraden gewähr­leistet werden. So bleibt auch Heute und in Zukunft unser Leitspruch:
Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr
Entnommen der Festschrift zum 100-jährigem Gründungsfest 1996
Autor: Peter Niedermair




Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü